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Samstag, 20. Juni 2015
Diskussionen über Gott
Zur Erkenntnis der wirklich bedeutsamen Dinge im Leben kann man durch Diskussionen nicht gelangen. So wird niemand am Ende einer Unterhaltung über die Existenz und das Wesen des Schöpfers zu dem Schluss kommen, dass die Bibel das Wort Gottes ist. Über solche Dinge zu streiten ist Sünde wider den guten Geist. Man erfährt sie viel eher indem man die Regungen seiner Seele erforscht und gewichtige Überlegungen auf sie einwirken lässt. Ein Spaziergang in der Natur trägt viel mehr zur Erkenntnis des Ewigen bei, als eine Unterredung über diesen. Vor diesem Hintergrund sind auch jedwede Gottesbeweise, die das Unendliche mit Hilfe des Endlichen erfassen wollen, als Torheiten abzulehnen.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Ausbildung der Seele
Die Ausbildung des Verstandes bleibt ohne diejenige der Seele ungenügend. Denn der Verstand ist seinem Wesen nach nicht Gut. Viele Tyrannen waren Menschen von ausgeprägtem Verstand. Wir kennen alle das Klischee vom gefühlskalten Wissenschaftler, dessen Skrupellosigkeit sich keinen moralischen Normen beugt. Der Lagerarzt Josef Mengele gibt ein trauriges Beispiel für diesen Typus ab. Die kühle Ratio kennt keine Moral. Erst durch die Ausbildung der Seele kann der Mensch vervollkommnen. Diese aber geschieht vor Allem durch Kunst und Religion. Das Studium des Heiligen und Schönen alleine vermag es die Seele des Menschen zu veredeln.
Sonntag, 10. Mai 2015
Anmerkung zu Römer 1,22-23
"Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere."
Der Begriff Homo Sapiens bedeutet so viel wie "der weise Mensch" und stellt somit eine unchristliche und selbstverliebte Eigenbezeichnung dar. Ich glaube, dass sich durch diese der Satz des Paulus über die Heiden bestätigt, zumal wenn man bedenkt, dass sie vor Allem von Atheisten gebraucht wurde und wird und seit ihrer Entstehung zur Zementierung eines gottlosen Welt- und Menschenbildes verwendet wird.
Der Begriff Homo Sapiens bedeutet so viel wie "der weise Mensch" und stellt somit eine unchristliche und selbstverliebte Eigenbezeichnung dar. Ich glaube, dass sich durch diese der Satz des Paulus über die Heiden bestätigt, zumal wenn man bedenkt, dass sie vor Allem von Atheisten gebraucht wurde und wird und seit ihrer Entstehung zur Zementierung eines gottlosen Welt- und Menschenbildes verwendet wird.
Samstag, 18. April 2015
Zweite mögliche Lösung des Theodizee-Problems
Alles Leid ist als eine Folge der Erbsünde zu begreifen und damit nicht auf Gott, sondern auf den freien Willen des Menschen zurückzuführen. Durch eben diese ist das Leid zur Regel auf der Welt geworden. Freude, Gesundheit und Glück hingegen sind die Ausnahmen für die wir Gott danken müssen.
Donnerstag, 2. April 2015
Über die Selbstwahrnehmung der Atheisten
Viele Atheisten unterliegen einem völlig falschen Selbstbild. Sie vertreten "radikale" Positionen und greifen den Glauben offensiv an, weil sie meinen unpopuläre Vorkämpfer zu sein, die ihre Existenz durch ihre Ansichten aufs Spiel setzten. Sie glauben anscheinend sich immer noch im 18. Jahrhundert zu befinden, ohne wahrzunehmen, dass sie seit mindestens 90 Jahren die tonangebende Geistesströmung des Westens sind. Und zum Beweis ihrer gesellschaftlichen Unterlegenheit, erwähnen sie dann immer wieder wie wenig Atheisten es doch gäbe, weil es auf dem Papier so aussieht, als seien über die Hälfte der westlichen Population Christen. Aber die Amtskirchen sind voll von Bürgern die gar nicht mehr an die Wahrheit der Bibel glauben, sondern einfach zu faul sind aus ihnen auszutreten. Und selbst die Theologen passen sich dem atheistischen Zeitgeist an, indem sie Bibelverse relativieren und immer wieder beteuern, dass man diesen oder jenen Vers nicht wörtlich nehmen dürfe, oder dass er im historischen Kontext zu betrachten sei. Die Atheisten dürfen also momentan ihren absoluten Sieg über alles christliche feiern. Aber sie tun so, als hätte der Kampf für die Religionsfreiheit gerade erst begonnen. Ich halte es für unmöglich, dass die hochgradig intelligenten geistigen Führer der armen atheistischen Minderheit, ihre Macht so sehr verschätzen könnten. Dieses Minderheitengeschwätz erscheint mir nicht mehr als eine abgebrühte Strategie zu sein, um unbedarften Jugendlichen, denen von Natur aus die Tendenz zur Rebellion innewohnt, den Atheismus schmackhaft zu machen.
Dabei kann man doch mittlerweile gar nicht mehr stärker aus der Norm fallen, als durch ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus und der Bibel. Ein Solches ruft bei den allermeisten Zeitgenossen nicht mehr als ein spöttisches Grinsen hervor, welches ihren unanfechtbaren Sieg symbolisiert.
Dabei kann man doch mittlerweile gar nicht mehr stärker aus der Norm fallen, als durch ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus und der Bibel. Ein Solches ruft bei den allermeisten Zeitgenossen nicht mehr als ein spöttisches Grinsen hervor, welches ihren unanfechtbaren Sieg symbolisiert.
Montag, 23. März 2015
Zweiter Dialog über Religion
Zum Inhalt der Bibel
Atheist: Mein teurer Freund. Ich habe dich immer für eine sehr kritische Person, mit einem scharfsinnigen und analytischen Geist gehalten. Da verwundert es mich umso mehr, dass du so großes Vertrauen in die Unfehlbarkeit der Bibel hast. Erlaubst du mir eine knifflige theologische Frage?
Christ: Ich habe mich schon mit vielen theologischen Problemen beschäftigt, die mir große Kopfschmerzen bereiteten. Doch bisher konnte ich sie alle lösen. Fühle dich also nicht gehemmt, sondern sprich aus was dir auf der Seele brennt.
Atheist: Ich möchte ein kleines Gedankenexperiment mit dir durchführen, auf die Gefahr hin blasphemisch zu klingen. Nehmen wir einmal versuchsweise an du seist Gott. Dann wärst du nach biblischem Verständnis ewig und den Gesetzen von Raum und Zeit nicht unterworfen. Es müsste dir also möglich sein genaue Vorhersagen über zukünftige und vergangene Dinge zu tätigen, von denen der Mensch nichts wissen kann. Wäre in Anbetracht dessen, die Erwähnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Entdeckungen, die den Menschen aus biblischer Zeit unbekannt gewesen sein mussten, nicht eine glänzende Bestätigung der göttlichen Herkunft des biblischen Wortes? Und nun zu meiner eigentlichen Frage: Wieso kommen diese in der Bibel nicht vor?
Christ: Dazu gibt es folgendes zu sagen: Zum einen findet man in der Bibel tatsächlich Prophezeiungen und geschichtliche Rückblenden, die von Dingen berichten, welche die Schreiber nicht wissen konnten. Die vielen historischen Prophezeiungen, wie die detaillierten Voraussagen über die Zerstörung des 2. Jerusalemer Tempels in Daniel 9 sollten dir bekannt sein. Im Gegensatz zu dem was viele Atheisten und selbst Christen oft behaupten, berichtet die Bibel sogar von Dinosauriern in Hiob 40 und 41. Im Bezug auf alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, Entdeckungen und Ereignisse die in der Bibel nicht vorhergesagt wurden, lässt sich Folgendes sagen: Alles was in der Bibel steht ist wahr. Aber nicht alles was wahr ist, steht in der Bibel. Da die heilige Schrift nicht das gesamte Wissen über die Welt enthalten kann, ist es selbstverständlich, dass sie sich auf das Wesentliche beschränken muss. Die Nichterwähnung irgendwelcher Tatsachen schmälert die Glaubwürdigkeit der biblischen Offenbarungen also nicht im Geringsten.
Atheist: Mein teurer Freund. Ich habe dich immer für eine sehr kritische Person, mit einem scharfsinnigen und analytischen Geist gehalten. Da verwundert es mich umso mehr, dass du so großes Vertrauen in die Unfehlbarkeit der Bibel hast. Erlaubst du mir eine knifflige theologische Frage?
Christ: Ich habe mich schon mit vielen theologischen Problemen beschäftigt, die mir große Kopfschmerzen bereiteten. Doch bisher konnte ich sie alle lösen. Fühle dich also nicht gehemmt, sondern sprich aus was dir auf der Seele brennt.
Atheist: Ich möchte ein kleines Gedankenexperiment mit dir durchführen, auf die Gefahr hin blasphemisch zu klingen. Nehmen wir einmal versuchsweise an du seist Gott. Dann wärst du nach biblischem Verständnis ewig und den Gesetzen von Raum und Zeit nicht unterworfen. Es müsste dir also möglich sein genaue Vorhersagen über zukünftige und vergangene Dinge zu tätigen, von denen der Mensch nichts wissen kann. Wäre in Anbetracht dessen, die Erwähnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Entdeckungen, die den Menschen aus biblischer Zeit unbekannt gewesen sein mussten, nicht eine glänzende Bestätigung der göttlichen Herkunft des biblischen Wortes? Und nun zu meiner eigentlichen Frage: Wieso kommen diese in der Bibel nicht vor?
Christ: Dazu gibt es folgendes zu sagen: Zum einen findet man in der Bibel tatsächlich Prophezeiungen und geschichtliche Rückblenden, die von Dingen berichten, welche die Schreiber nicht wissen konnten. Die vielen historischen Prophezeiungen, wie die detaillierten Voraussagen über die Zerstörung des 2. Jerusalemer Tempels in Daniel 9 sollten dir bekannt sein. Im Gegensatz zu dem was viele Atheisten und selbst Christen oft behaupten, berichtet die Bibel sogar von Dinosauriern in Hiob 40 und 41. Im Bezug auf alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, Entdeckungen und Ereignisse die in der Bibel nicht vorhergesagt wurden, lässt sich Folgendes sagen: Alles was in der Bibel steht ist wahr. Aber nicht alles was wahr ist, steht in der Bibel. Da die heilige Schrift nicht das gesamte Wissen über die Welt enthalten kann, ist es selbstverständlich, dass sie sich auf das Wesentliche beschränken muss. Die Nichterwähnung irgendwelcher Tatsachen schmälert die Glaubwürdigkeit der biblischen Offenbarungen also nicht im Geringsten.
Sonntag, 15. März 2015
Erste mögliche Lösung des Theodizee-Problems
Wie könne ein liebender Gott alles Leid zulassen, fragen Atheisten. Eine kurzsichtige Betrachtungsweise. Gewinnt die Freude doch erst ihre Bedeutung durch das Leid. Aus eben diesem Grund ließ Gott die Menschen bis zur Ankunft des Messias in ihrer absoluten Hoffnungslosigkeit verharren, sodass die Freude über die Sündenvergebung umso größer ist. Ein Sieg ohne Kampf ist nichts wert. Glich die Welt einem einzigen Freudentaumel, wollte ich nicht in ihr leben. Das Schlimme an der Welt ist also nicht das Leid an Sich, sondern die Sinnlosigkeit des Leides. Diese Sinnlosigkeit wird aber durch die Existenz Gottes aufgehoben. Man muss sich also viel eher die Frage stellen: Wie kann bei all dem Leid kein Gott auf der Welt sein.
Dienstag, 10. März 2015
Erster Dialog über Religion
Zur Frage ob die Seele unsterblich ist
Christ: Da alles auf dieser Welt von den Planetenbahnen über die Naturgesetze sinnvoll eingerichtet ist, wäre es unlogisch anzunehmen, dass die Seele sterblich sei. Denn dass sie in den Leib des Menschen gepflanzt wird und nach Vervollkommnung strebt, um wenig später wieder vernichtet zu werden, verträgt sich nicht mit den Prinzipien der Vernunft.
Atheist: Aber warum sollten wir davon ausgehen können, dass die Welt vernünftig eingerichtet ist, da es in ihr Widersinnigkeiten wie sexuelle Perversionen gibt, die dem Zweck der Sexualität widersprechen, welcher ist die Vermehrung.
Christ: Aber diese Fehler existieren nur, um uns auf die Sinnhaftigkeit des Richtigen hinzuweisen. Demnach erfüllen auch sie einen Sinn. Die Sehnsucht des Menschen nach der Unsterblichkeit der Seele hingegen wäre ein völlig unsinniger Fehler, der in einer vernünftig eingerichteten Welt unerklärlich ist.
Atheist: Das leuchtet mir ein. Aber nur weil etwas unsinnig ist, muss es nicht falsch sein.
Christ: Das könnte natürlich so sein. Aber wenn wir annehmen, dass alles Unsinnige wahr sein könnte, wäre es ganz und gar überflüssig seine Vernunft zu gebrauchen um über irgendeinen Gegenstand zu disputieren. In diesem Falle, sollten wir diese und jede künftige Diskussion unterlassen.
Atheist: Da hast du nicht unrecht mein Freund. Bleiben wir also bei der Annahme, dass die Welt vernünftig eingerichtet ist. Ich möchte ein weiteres Argument in die Diskussion werfen. Alles auf der Welt ist dem ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens unterworfen. Das Einzige was Bestand hat, ist dieser Kreislauf selbst. Alle Wesen essen um wieder zu hungern, trinken um wieder zu dürsten, leben um wieder zu sterben, usw. Das Einzelne vergeht. Es lebt lediglich fort in seiner Gattung. Dieses Prinzip gilt auch für leblose Gegenstände, die der Mensch benutzt. Wie zum Beispiel der einzelne Tisch vergeht, bleibt die Idee des Tisches lebendig. Wie könnte man in Anbetracht dieser Beobachtungen von einer Unsterblichkeit der Seele ausgehen?
Christ: Dieser Argumentation würde ich Folgendes entgegenhalten. Der von dir erläuterte Kreislauf bezieht sich im Grunde nur auf materielle Dinge. Immaterielle Dinge hingegen wie Argumente und Ideen, sind unsterblich. Die Seele ist aber nichts anderes als der Ursprung aller immateriellen Phänomene. Aus diesem Grunde wäre es doch völlig unschlüssig anzunehmen, dass der Hort aller immateriellen Dinge, die keinem Kreislauf unterworfen sind, einem Kreislauf unterworfen wäre.
Freitag, 6. März 2015
Das naturwissenschaftliche Weltbild
Wenn jemand auf die Frage was die Bibel sei antworten würde: „Ein Buch bestehend aus 31.171 Versen, 738.765 Wörtern und 4.410.133 Zeichen“, dann müsste man ihm entgegenhalten, dass er die Bibel nicht verstanden hätte. Auf eben diese Weise beschreiben Naturwissenschaftler für gewöhnlich die Welt. Gehen diese aber über die Beschreibung der Welt hinaus und deuten sie, wie Evolutionisten dies tun, maßen sie sich an etwas zu können, was ohne göttliche Offenbarung unmöglich ist.
Sonntag, 1. März 2015
Das Bedürfnis nach Gott
Alle Bedürfnisse, deren Wurzeln in der Tiefe des menschlichen Wesens liegen, haben eine Möglichkeit der Befriedigung in der Realität. Das menschliche Bedürfnis nach Nahrung hat ihre Entsprechung in den Lebensmitteln. Der Sexualtrieb seine in dem Objekt der Begierde. So ist es auch mit Gott. Das Bedürfnis nach Gott ist uns von allen Menschen die jemals lebten bekannt. Es ist mit dem menschlichen Wesen ebenso verknüpft wie seine biologischen Bedürfnisse. Jede Kultur hat und hatte ihr Gottesbild. Dies deutet darauf hin, dass die menschliche Gottessehnsucht ebenfalls eine Entsprechung in der Realität hat. Diese Sehnsucht nach Gott macht evolutionsbiologisch gar keinen Sinn. Sie wird am Besten im dritten Kapitel der Genesis durch den Sündenfall und den damit einhergehenden Verlust der Verbindung zu Gott erklärt.
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