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Samstag, 18. April 2015

Zweite mögliche Lösung des Theodizee-Problems

Alles Leid ist als eine Folge der Erbsünde zu begreifen und damit nicht auf Gott, sondern auf den freien Willen des Menschen zurückzuführen. Durch eben diese ist das Leid zur Regel auf der Welt geworden. Freude, Gesundheit und Glück hingegen sind die Ausnahmen für die wir Gott danken müssen. 

Sonntag, 15. März 2015

Erste mögliche Lösung des Theodizee-Problems

Wie könne ein liebender Gott alles Leid zulassen, fragen Atheisten. Eine kurzsichtige Betrachtungsweise. Gewinnt die Freude doch erst ihre Bedeutung durch das Leid. Aus eben diesem Grund ließ Gott die Menschen bis zur Ankunft des Messias in ihrer absoluten Hoffnungslosigkeit verharren, sodass die Freude über die Sündenvergebung umso größer ist. Ein Sieg ohne Kampf ist nichts wert. Glich die Welt einem einzigen Freudentaumel, wollte ich nicht in ihr leben. Das Schlimme an der Welt ist also nicht das Leid an Sich, sondern die Sinnlosigkeit des Leides. Diese Sinnlosigkeit wird aber durch die Existenz Gottes aufgehoben. Man muss sich also viel eher die Frage stellen: Wie kann bei all dem Leid kein Gott auf der Welt sein.