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Mittwoch, 4. November 2020

Neoratio - Kritik der Vernunft [Downloadlink]

Unter folgendem Link haben Sie die Möglichkeit mein erstes Buch bestehend aus kurzen philosophischen Gedanken kostenfrei herunterzuladen. Viel Vergnügen!

Ps. Mein zweites Buch (Jüngerschaft Jesu) wird sehr bald erscheinen.

https://1drv.ms/b/s!AmUdGohpcpPIgYtZL9CK3hYzsiCx2g?e=ahoOpA

Donnerstag, 10. März 2016

Die Entmystifizierung der Musik

In dem Umfang in dem das Verständnis für musiktheoretische Dinge wächst, verliert die Musik ihren mystischen Charme. Für den außenstehenden unmusikalischen Zeitgenossen kommt die Musik einem unerklärlichen Mythos gleich, den man nicht verstehen und entschlüsseln, sondern nur empfinden kann. Seine Herangehensweise ist emotional und man könnte sagen kindlich naiv, weshalb auch seine Freude über Musik in der Regel ungetrübter ist. Aus eben diesem Grunde waren meine Empfindungen stets zwiespältig wenn es daran ging ein Stück nach Noten auf dem Klavier zu erlernen. Auf der einen Seite existiert der Wille ein Stück beherrschen zu können. Wobei beherrschen hier in der Tat wörtlich zu verstehen ist, da es auf der anderen Seite sobald es beherrscht wird seines mystischen Glanzes entkleidet ist. Der Zuhörer ist dem gläubigen, der Musiker dem Naturwissenschaftler zu vergleichen. Der eine staunt vor den Rätseln der Natur und labt sich an der Betrachtung des Unverstehbaren. Der andere entkleidet die Natur ihrer Rätsel und macht sie zu einem banalen, von Gesetzmäßigkeiten durchdrungenen Ort. Die Erkenntnis, dass die Musik, die uns so sehr berührt nichts weiter als die nach Gesetzen der Logik betriebene Zusammenfügung 12 verschiedener Töne ist, führt unweigerlich zu unzähligen psychologischen Krisen im Verlauf des Lebens eines ambitionierten Musikers.

Sonntag, 8. März 2015

Gedanken sind wie Äpfel

Der Gedanke ist der Ausgangspunkt des Schreibens und nicht anders herum. Setze man sich ja niemals an den Schreibtisch mit der Intention denken zu wollen! Denn die Gedanken sind wie Äpfel. Sie können nur erwachsen an einem gesunden Baum, welcher der Verstand ist. Zu ihrem Gedeihen benötigen sie Sonne und Wasser, welches sind die Eindrücke der Außenwelt. Ebenso wie man einen Apfel erst pflücken kann, wenn er rot und saftig ist, muss man seinem Gedanken die Zeit geben, auf natürlichem Wege zu reifen. Die faulen Äpfel, welche sind die unsinnigen Gedanken, müssen behutsam aussortiert werden, damit der Baum beständig neue Früchte tragen kann.

Montag, 2. März 2015

Entfallene Gedanken

Oftmals ärgere ich mich über in der Vergangenheit gefasste Gedanken, an die ich mich vergebens eines späteren Zeitpunktes erinnern möchte. Jedoch ist dieser Ärger vollkommen unbegründet, da es sich bei den entfallenen Gedanken nicht um wichtige Einfälle handeln kann. Solche vergisst man nicht. Sind die entfallenen Gedanken bedeutend gewesen, so werden sie früher oder später wieder in die Reichweite des eigenen Bewusstseins treten.